Der deutsche Staat bereichert sich an den Arbeitslosen

 

Das Arbeitslosengeld- und die Arbeitslosenhilfe liegt bei ca. 60% des Einkommens der Beschäftigten bei einer Arbeitslosenquote von ca. 12% bezogen auf abhängig beschäftigte Zivilpersonen. Das bedeutet, dass das Einkommen aller Arbeitslosen 12% X 60% des Einkommens aus Arbeit,  also 7,2% aller bezahlten Gehälter beträgt.

Jeder Beschäftigte bezahlt 4,8% seines Gehaltes als Arbeitslosenbeitrag. Den gleichen Betrag zahlt der Arbeitgeber zusätzlich. Somit nimmt der Staat 2 X 4,8% X 88% (Beschäftigte) = 8,64% des Einkommens aus Arbeit ein. Bei Einnahmen von 8,64% des Verdienstes aus Arbeit hat der Staat nur einen Aufwand von 7,2% dieses Verdienstes an die Arbeitslosen. Der Gewinn an der Arbeitlosigkeit für den Staat beträgt so 8,64% - 7,2% = 1,44% aus dem gesamten Verdienst und Einkommen aus Arbeit und Beschäftigung. Dies erzürnt mich und macht mich wütend.

 

Für die Verwaltung und Verteilung des Arbeitslosengeldes ist der Staat zuständig, der dafür  Steuerzahlungen einnimmt. Zusätzlich vergibt die Deutsche Bundesbank Kredite an die Regierungen. Bei einem jährlichen Defizit der öffentlichen Haushalte von 82,1 Milliarden € und 4.780.000 Beamten und Beschäftigten gemäß dem statistischen Bundesamt bedeutet dies ein Defizit von 17.175,73 € pro Mitarbeiter oder 1.431,31 € monatlich. Die Höhe dieser Zahlung übersteigt das gezahlte Arbeitslosengeld in fast allen Fällen.

Tabellen zum Arbeitsmarkt;
für Excel 2010 / 2007
für Excel 97 / 2002 / XP
für OpenOffice Calc

Heidelberg, den 28. Dezember 2004
Mathias Schmitz

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